Ein einziger Kommentar von Deborra-Lee Furness (70) reichte aus, um die Gerüchteküche um ihre Trennung von Hugh Jackman (57) erneut anzuheizen. Die australische Schauspielerin reagierte auf einen Instagram-Beitrag ihrer Kollegin Kerry Washington (49), die mit dem Satz „Man kann niemandem vertrauen ... niemals“ für ihre Serie „Imperfect Women“ warb. Deborra-Lees Antwort ließ wenig Interpretationsspielraum: „Zum Schreien ... so wahr“, schrieb die 70-Jährige darunter. Angesichts ihrer turbulenten Trennung von Hugh Jackman nach 27 Ehejahren wurde der Kommentar von vielen Fans als direkter Seitenhieb gegen den Schauspieler gewertet.
Der Ursprung des Dramas reicht weit zurück: Hugh und Deborra-Lee lernten sich 1995 am Set der australischen TV-Serie „Correlli“ kennen. Die Chemie zwischen den beiden war sofort spürbar, und bereits im April 1996 heirateten sie. Ihre Beziehung galt lange als eine der stabilsten in Hollywood. Gemeinsam adoptierten sie ihren Sohn Oscar im Jahr 2000 und Tochter Ava im Jahr 2005. Deborra-Lee, die selbst eine erfolgreiche Schauspielerin und Produzentin ist, stand stets fest an Hughs Seite, insbesondere während seines Aufstiegs zum Weltstar durch die „X-Men“-Reihe und Filme wie „Les Misérables“. Sie unterstützte ihn bei seinen Broadway-Projekten und war seine größte Fürsprecherin. Doch im September 2023 gab das Paar überraschend seine Trennung bekannt. Die offizielle Scheidung wurde am 12. Juni 2025 abgeschlossen. Gründe für das Scheitern wurden nie offiziell genannt, doch in den Medien kursierten immer wieder Gerüchte über eine Beziehung Hughs zu seiner „The Music Man“-Kollegin Sutton Foster (51). Tatsächlich bestätigte Hugh im Frühjahr 2025 seine neue Partnerschaft mit der Broadwaystar. Die beiden zeigten sich zuletzt gemeinsam bei der Met Gala in New York, was für Deborra-Lee offenbar ein besonders schmerzhafter Anblick war.
Der Instagram-Kommentar von Deborra-Lee wird nun als erneuter öffentlicher Angriff auf Hugh gesehen. Quellen aus dem Umfeld des Schauspielers berichten, dass er „überrumpelt“ und „äußerst enttäuscht“ sei. Es habe eine „unausgesprochene Vereinbarung“ zwischen den beiden gegeben, wonach sie ihn nicht öffentlich schlechtmachen würde. Hugh selbst hat sich bislang nicht zu dem Kommentar geäußert. Deborra-Lee hingegen hatte bereits im vergangenen Jahr in einem Interview die emotionalen Folgen der Trennung thematisiert: „Mein Herz und mein Mitgefühl gelten allen, die die traumatische Reise des Verrats durchstanden haben. Es ist eine tiefe Wunde, die sehr schmerzt“, erklärte sie damals. Diese Aussage bezog sich offenbar nicht nur auf ihre eigene Situation, sondern auch auf andere Betroffene von Beziehungstrennungen.
Die öffentliche Reaktion ist gemischt. Während viele Fans Deborra-Lee zustimmen und ihren Kommentar als mutigen Akt der Selbstbehauptung sehen, kritisieren andere sie dafür, die Privatsphäre nicht zu wahren. In einer von dem Artikel angebotenen Umfrage stimmten 154 Leser dafür, dass es sich um eine eindeutige Spitze handele, während 45 den Kommentar als allgemeine Zustimmung werteten. Das Verhältnis der beiden Ex-Partner bleibt angespannt – trotz der gemeinsamen Kinder, die mittlerweile erwachsen sind. Oscar lebt in Australien und studiert, Ava hat sich in New York niedergelassen. Beide Kinder sollen unter der öffentlichen Auseinandersetzung ihrer Eltern leiden, wie Insider berichten.
Deborra-Lee selbst scheint jedoch langsam nach vorne zu blicken. Einer Quelle des Magazins „Woman’s Day“ zufolge beginne sie langsam zu heilen: „Deb fängt endlich an zu heilen und darüber nachzudenken, was sie in ihrem Leben voranbringen möchte.“ Die 70-Jährige hat zuletzt vermehrt soziale Medien genutzt, um ihre Gedanken zu teilen, und arbeitet Berichten zufolge an einem Buch über weibliche Resilienz und die Herausforderungen des Alterns in der Filmbranche. Sie engagiert sich zudem weiterhin für Adoptionsthemen und setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Adoptivfamilien ein – ein Thema, das ihr bis heute am Herzen liegt.
Hugh Jackman hingegen widmet sich seinem Broadway-Projekt und plant eine weitere Staffel der Show, die jedoch aufgrund von Terminkonflikten mit Filmprojekten ungewiss ist. Sein Agent bestätigte, dass Hugh „sich auf die Zukunft freut und dankbar für die Unterstützung seiner Fans ist“. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Spannungen zwischen den Ex-Partnern nachlassen oder ob weitere öffentliche Kommentare folgen. Für die Medien bleibt das Paar jedenfalls ein unerschöpfliches Thema – die Geschichte einer der schillerndsten Hollywood-Trennungen der letzten Jahre.
Die gesamte Entwicklung rund um die Trennung von Hugh Jackman und Deborra-Lee Furness wirft auch ein Licht auf die Dynamik von Promi-Beziehungen im Zeitalter von Social Media. Während früher Trennungen meist hinter verschlossenen Türen stattfanden, werden heute selbst scheinbar private Kommentare öffentlich interpretiert. Für Deborra-Lee scheint der Instagram-Kommentar nicht nur eine spontane Zustimmung gewesen zu sein, sondern vielleicht auch ein bewusster Schritt, um ihre eigene Erzählung in der Öffentlichkeit zu etablieren. In der Vergangenheit wurde sie oft als die „stille Frau an Hughs Seite“ wahrgenommen. Dieses Bild möchte sie nun offenbar korrigieren – auch wenn es dafür einen schmerzhaften Konflikt in Kauf nimmt.
Die Geschichte der beiden ist auch eine über Machtverhältnisse in der Filmindustrie. Deborra-Lee war zu Beginn ihrer Karriere eine vielversprechende Schauspielerin und hatte Rollen in australischen Serien und Filmen. Mit der Zeit trat sie jedoch beruflich zurück, um ihre Familie zu unterstützen und Hughs Karriere zu fördern. Dieses traditionelle Rollenbild wird heute oft kritisch hinterfragt. Viele Frauen in der Unterhaltungsbranche entscheiden sich bewusst gegen eine solche Unterstützung, um nicht in die zweite Reihe gedrängt zu werden. Deborra-Lees öffentliche Äußerungen könnten auch als Ausdruck dieser Reflexion verstanden werden – sie erhebt ihre Stimme, um sich aus der Rolle der „Ex-Frau“ zu befreien.
Die Medienberichterstattung konzentriert sich derweil stark auf die emotionale Seite des Dramas. Boulevardmagazine wie „Daily Mail“ und „Woman’s Day“ liefern sich ein Wettrennen um exklusive Details aus dem Umfeld der beiden. Dabei bleibt oft unklar, wie viel Wahrheit hinter den anonymen Quellen steckt. Klar ist: Die öffentlichen Stellungnahmen von Deborra-Lee haben einen Nerv getroffen. Der Kommentar auf Kerry Washingtons Post mag auf den ersten Blick harmlos erscheinen, doch im Kontext der Trennung entfaltet er eine ganz andere Wirkung. Es ist ein Beispiel dafür, wie in sozialen Netzwerken unterschwellige Botschaften gesendet werden, die von der Fangemeinde sofort entschlüsselt werden.
Für die Zukunft bleibt abzuwarten, ob Hugh Jackman öffentlich auf die Anschuldigungen reagieren wird. Bisher hat er einen kühlen Kopf bewahrt und sich auf seine Arbeit konzentriert. Sein neues Projekt, ein Musicalfilm, könnte ihm die nötige Ablenkung bieten. Die Fans drängen auf Versöhnung – zumindest im Sinne eines respektvollen Umgangs für die gemeinsamen Kinder. Ob es dazu kommt, hängt maßgeblich davon ab, wie weiter kommuniziert wird. Eines ist sicher: Die Geschichte von Hugh und Deborra-Lee ist noch nicht zu Ende geschrieben. Die nächsten Kapitel versprechen weitere Überraschungen.
In der Welt der Stars gibt es kaum ein Paar, das eine so lange und stabile Beziehung vorzuweisen hatte wie Hugh Jackman und Deborra-Lee Furness. 27 Jahre Ehe – das ist in Hollywood eine Seltenheit. Ihre Trennung hat nicht nur persönliche Folgen, sondern wirkt auch als Spiegel für die Vergänglichkeit von Promi-Beziehungen. Die Art und Weise, wie sie nun öffentlich ausgetragen wird, zeigt, dass auch nach Jahren der Zurückhaltung die Emotionen hochkochen können. Deborra-Lee hat mit ihrem Kommentar bewiesen, dass sie sich nicht länger in die Rolle der schweigenden Ex-Frau drängen lässt. Ob dies als Befreiungsschlag oder als Racheakt gewertet wird, liegt im Auge des Betrachters. Fest steht: Der Ball liegt nun bei Hugh Jackman.
Source: Promiflash.de News