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Simone Biles schockiert: So teuer ist Red-Carpet-Styling

May 23, 2026  Twila Rosenbaum  3 views
Simone Biles schockiert: So teuer ist Red-Carpet-Styling

Simone Biles, die erfolgreichste Turnerin aller Zeiten, hat mit einer ehrlichen Kostenbeichte für Aufsehen gesorgt. In einem neuen TikTok-Video verrät die 29-Jährige, dass sie für ihren jüngsten Auftritt auf dem roten Teppich rund 23.000 Dollar allein für Styling ausgegeben hat. Die Summe umfasst die Gage für eine Stylistin sowie ein Haar- und ein Make-up-Team. Die Olympiasiegerin zeigt sich fassungslos über den fünfstelligen Betrag und kündigt an, künftige Events zu meiden.

In dem Clip fragt Biles ungewohnt direkt: „Ich muss nur wissen, ob das normal ist. Ich weiß, rauszugehen ist heutzutage verdammt teuer, aber ist es so teuer?“ und hakt nach: „Ist das verdammt normal?“ Sie fügt hinzu: „Ich verstehe, dass die Preise gestiegen sind, aber wenn das der neue Standard ist, könnt ihr das haben. Ihr werdet mich bei keinem Event mehr sehen. Ich setze mich hierhin, wo es gratis ist.“

Hintergrund: Simone Biles und der Druck des Ruhms

Simone Biles ist nicht nur eine der bekanntesten Sportlerinnen der Welt, sondern auch eine Stilikone. Mit 37 olympischen und Weltmeisterschaftsmedaillen hat sie sich einen festen Platz in der Sportgeschichte gesichert. Doch der Druck, auf dem roten Teppich makellos auszusehen, ist immens. Biles selbst gab zu, dass sie gerne in günstigeren Kleidern erscheinen würde, aber die Kommentare im Internet sie davon abhalten. „So, so süß. Ich würde zu gern in meinem 'Oh Polly'-, 'House of CB'- oder 'Club L London'-Kleid auftauchen, vertrau mir! Aber das Internet wird dir widersprechen. Die sind hinter mir her und zerreißen mich“, erklärte sie.

Die Diskussion um die Kosten von Red-Carpet-Styling ist nicht neu. Stars wie Kim Kardashian, Jennifer Lopez oder Zendaya geben ebenfalls hohe Summen für ihre Looks aus. Doch Biles‘ Offenheit zeigt eine Seite der Branche, die oft im Verborgenen bleibt. Stylisten, Visagisten und Friseure verlangen für ihre Arbeit auf großen Events oft vier- bis fünfstellige Beträge. Hinzu kommen Kosten für Kleidung, Accessoires und oft auch für Anreise und Unterkunft des Teams.

Die Reaktionen der Fans und der Branche

In der Kommentarspalte ihres Videos sammelten sich unzählige ungläubige Reaktionen. „Mir ist bei dieser Zahl die Kinnlade runtergefallen“ und „Die nennen das SBST (Simone Biles Service Tax)“, kommentierten zwei User. Viele Fans zeigten Verständnis für ihre Entscheidung, künftige Events zu meiden. Andere fragten, warum sie nicht einfach auf Styling verzichten könne – eine naive Frage, wie Biles selbst klarstellte.

Ein Blick auf die Branche zeigt: Der Druck auf Prominente, bei öffentlichen Auftritten perfekt auszusehen, ist enorm. Modekritiker und Social-Media-Nutzer analysieren jedes Detail von Kleid, Make-up und Frisur. Ein vermeintlicher Fehler kann zu wochenlangen Shitstorms führen. Biles selbst hat diese Erfahrung gemacht: Trotz ihrer sportlichen Erfolge wurde sie immer wieder aufgrund ihres Aussehens kritisiert.

Für ihren jüngsten großen Auftritt bei den Laureus World Sports Awards in Madrid trug Biles ein auffälliges, gefiedertes Minikleid von Cong Tri. Der Look wurde von Stylisten und Fans gleichermaßen gefeiert. Doch der Preis für diesen Glamour ist hoch – und nicht jeder kann oder will ihn zahlen.

Simone Biles‘ Karriere und ihr Einfluss auf die Mode

Simone Biles hat in ihrer Karriere nicht nur sportliche Rekorde gebrochen, sondern auch als Modeikone Einfluss genommen. Sie war auf dem Cover von Vogue, Sports Illustrated und vielen anderen Magazinen. Ihr Stil ist eine Mischung aus sportlich und glamourös, oft mit einem Hauch von Extravaganz. Doch hinter den Kulissen kämpft sie mit den gleichen Unsicherheiten wie viele andere Frauen.

Ihr TikTok-Video zeigt eine verletzliche Seite der Sportlerin, die sonst für ihre mentale Stärke bekannt ist. Biles hatte bereits bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio öffentlich über psychische Probleme gesprochen und den „Twisties“-Zustand thematisiert. Nun zeigt sie, dass auch finanzielle Aspekte des Ruhms eine Belastung sein können.

Die 23.000 Dollar für Styling sind für einen Superstar wie Biles vielleicht nicht existenzbedrohend, aber sie werfen ein Schlaglicht auf die hohen Erwartungen an Celebritys. Viele Stars verlassen sich auf Sponsorenverträge und kostenlose Kleider von Designern, um die Kosten zu decken. Doch die Kosten für Styling-Teams bleiben oft an den Stars hängen.

Die Zukunft von Red-Carpet-Events?

Biles‘ Statement könnte eine Debatte über die Nachhaltigkeit dieser Ausgaben anstoßen. In Zeiten, in denen viele Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen, wirken solche Summen obszön. Andere argumentieren, dass es sich um die Kosten des Geschäfts handelt – ähnlich wie Unternehmen für Werbung und Imagepflege zahlen.

Ob Biles tatsächlich zukünftige Events meiden wird, bleibt abzuwarten. Ihre Fans hoffen, sie weiterhin auf roten Teppichen zu sehen – vielleicht mit einem günstigeren Styling. Doch die Turnerin hat klar gemacht: „Ihr werdet mich bei keinem Event mehr sehen. Ich setze mich hierhin, wo es gratis ist.“ Dies könnte der Beginn einer neuen Ära sein, in der Stars mehr Authentizität und weniger Perfektionismus zeigen.

Unterdessen haben andere Prominente auf Biles‘ Video reagiert. Einige äußerten Verständnis, andere scherzten, dass sie selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Die Diskussion um den Wert von Styling und die Kosten des Ruhms ist damit eröffnet. Simone Biles hat einmal mehr bewiesen, dass sie keine Angst hat, unbequeme Wahrheiten auszusprechen – selbst wenn es um ihre eigene Brieftasche geht.

Die Olympiasiegerin bleibt damit ihrer Linie treu: Sie kämpft für Transparenz und gegen den Druck der Perfektion. Ob auf dem Turnboden oder auf dem roten Teppich – Simone Biles zeigt sich so, wie sie ist: authentisch, mutig und bereit, den Status quo in Frage zu stellen.


Source: Promiflash.de News


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